Workation Learnings und Jahresrückblick 2021

Das Bild zeigt verschiedene Momente aus den Workations der Solidmindgroup

Bye bye 2021 und hallo 2022!

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, die meisten verabschieden sich in den wohlverdienten Urlaub und insgesamt ist Rückzug angesagt. Schließlich wollen wir mit voller Kraft wieder im Jahr 2022 durchstarten! Wir nehmen das Jahresende ebenfalls zum Anlass und teilen mit euch, wie bereits in unserem Beitrag zur Workation 2021 angekündigt, unsere Learnings aus unserer virtuellen und physischen Workation in diesem Jahr:  

1. Insights von außen sind goldwert  

Unsere virtuelle Workation zu Beginn dieses Jahres war geprägt von spannenden Workshops, die so ohne unsere externen Workshopleiter*innen nicht hätten stattfinden können. Wir durften in wenigen Stunden vom Geschichten erzählen, über das Projekt- und Zeitmanagment  bis hin zu einer Einführung in die Big Five for Live (falls ihr das Buch noch nicht kennt: Leseempfehlung!) viel Neues mitnehmen. Sowohl für unseren beruflichen als auch privaten Alltag baten die Workshops viel Stoff, der uns teilweise bis heute noch beschäftigt. Auch bei unserer Herbsworkation setzten wir diese Tradition fort und durften beispielsweise die Wim-Hof-Atmung näher kennenlernen. Der Satz “es hat sich noch keiner tot geatmet” bekommt hier eine ganz neue Bedeutung. 😊 Egal ob es sich dabei um arbeitsbezogene Workshops handelt oder nicht – falls ihr mal vorhabt eine Workation zu gestalten oder hierfür Anregungen benötigt: Haltet immer gerne Ausschau nach spannenden Workshopmöglichkeiten abseits vom altbekannten Frontalvortrag. Bei uns hat sich diese Entwicklung langsam und mit wachsender Teamgröße eingestellt. Einer der unschlagbaren Vorteile bei Externen Workshopleiter*innen ist, dass das gesamte Team zusammen in die neue Erfahrung eintauchen kann. What’s next? Wir sind gespannt!  

Okay, alle Workshops auf einmal haben wir natürlich nicht gemacht. 😉

2. Weniger ist manchmal mehr  

Was nach einer alten Weisheit klingt, ist für uns im vergangenen Herbst doch aktuell geworden. Seit bis dato über einem Jahr mussten die meisten aus unserem Team auf eine persönliche Begegnung verzichten. Da war es nur verständlich, dass unsere Workationagenda ziemlich vollgepackt war. Vielleicht auch zu voll. Im Laufe der Woche merkten wir schnell, dass unser dichtes Programm wenig Raum für persönlichen Austausch lässt, der auch in Pandemiezeiten viel zu kurz gekommen ist. Wir haben daher kurzerhand Platz für dieses Bedürfnis gemacht und unserem (Wieder-) Kennenlernen sehr viel Zeit gewidmet. Aus unserer Sicht war dies essentiell wichtig. Manche Dinge erkennt man bei der Organisation auch erst, wenn man direkt vor Ort ist und die Stimmung in Gänze greifen kann. Daher traut euch auch ruhig mal Dinge über den Haufen zu werfen, spontan neue Programmpunkte hinzuzufügen oder auch mal einfach kein Programm für ein paar Stunden zu haben. Geht auch – wirklich!

Einfach mal quatschen kann so gut tun und uns gleichzeitig wirklich weiterbringen….

3. Aus großer Mitarbeiterzahl folgt große Verantwortung  

2021 war für uns das Jahr des Wachstums. Während wir uns im Herbst 2020 noch mit 40 Personen zur Workation trafen, galt es im Jahr 2021 zur gleichen Zeit bereits 60 Personen zu betreuen – zusammen mit einem nun benötigtem Hygienekonzept. Juhu! Wie sorgt man also dafür, dass alle sicher ankommen, immer da sind wo sie sein sollen und auch brav ihre Coronatests abliefern? Gar nicht so einfach und sicher nur im Team zu schaffen. Daher durften wir hier lernen, dass Organisatorenteam stets zu erweitern und viele Aufgaben auf einzelne Teammitglieder auszulagern. Es empfiehlt sich hier für einzelne Aufgabengebiete feste Kernteams zu haben, damit alle im Team wissen, wer ihre Ansprechpartner sind. Aufgaben wie Oberflächenreinigung, Lüften, Aufräumen etc., haben wir im gesamten Team rotierend verteilt. 

Versuch der Organisation 🙂

4. Walk the talk oder Lage Lage, Lage  

Schläft André noch oder meditiert er schon? Wir werden es nie erfahren…

Wie bereits in unserem Artikel über die vergangene Workation beschrieben, waren “Walk the Talks” extrem beliebt. Das sind nichts anderes als Spaziergänge zwischen verschiedenen Gruppen, die mal Dinge abseits der allbekannten Zoommeetings zu besprechen haben. Dabei gibt es alles vom persönlichen Schnack über tiefergehende Strategiebesprechungen bis hin auch zu ernsthafteren Themen und Aussprachen, die sich einfach am besten persönlich angehen lassen. Was uns dabei sehr geholfen hat? Die wunderschöne oberschwäbische Landschaft rund um unseren Workationort Bad Schussenried. Egal was es zu besprechen gibt, alle Themen bekommen bei einem Spaziergang über die Felder während des Sonnenuntergangs eine neue Perspektive. Außerdem konnten sich unser Morgensportteam auch jederzeit draußen treffen und die Landschaft genießen. Das heißt jetzt bei Weitem nicht, dass ihr alle nach Oberschwaben pilgern müsst, aber eine schöne Umgebung passend zu eurem Veranstaltungsort (und etwas Glück seitens der Wettergötter) kann schon sehr viel ausmachen.  

5. Realistisch sein  

Was ist das Ziel einer Workation? Für uns geht es nicht darum, dass man es innerhalb kürzester Zeit schafft, sich mit allen 60 Mitarbeitern privat intensiv auszutauschen, die ultimative Erholung in traumhafter Landschaft mitzunehmen um sich somit den Jahresurlaub zu sparen oder sogar das Tagesgeschäft locker flockig nebenher mit zu erledigen. Idealerweise verbringen wir eine Woche lang zusammen eine gute Zeit miteinander, fühlen uns untereinander entspannt verbunden und können voller Tatendrang, Pläne und Visionen uns wieder in unseren Remote Arbeitsalltag stürzen. Weiterhin konnten wir neue Eindrücke und Skills sammeln und diese für uns mit nach Hause nehmen. Klingt machbar? Ist es auch, wenn wir unsere eigenen Erwartungen anpassen. Grenzen zu erkennen und sich selbst Ziele zu setzen sind für uns wichtige Learnings bei der Vorbereitung und Durchführung von Workations. Wir freuen uns bereits auf den nächsten Termin, bei dem wir alle unsere bisherigen Learnings auf den Prüfstand stellen dürfen! 

Was für ein Jahr! Wir danken den aufmerksamen Leser*innen unseres Blogs (von der wir hoffen dass diese die Anzahl der Teammitglieder übersteigen 😉), die die spannende Solidmind Group Reise im Jahr 2021 mitverfolgt haben. Ihr konntet dieses Jahr hoffentlich mitnehmen wie ihr weniger einsam bei Remote Work sein könntwas sich so für Gedanken bei uns zum Thema New Work tummeln, wie unsere Remote Arbeitsplätze aussehen und was sich so rund um unsere Workations abspielt.  


Weiterhin haben sich euch Patrick, Pascal, Steffi, Romy, Jessi, Stefanie, André und Melissa näher vorstellen dürfen. <3 Wir freuen uns wahnsinnig mit euch auf 2022 und wünschen euch bis dahin einen guten Rutsch ins neue Jahr auf der bold.kind.free-Welle! 

Stopp, einen Artikel aus diesem Jahr haben wir bewusst ans Ende gesetzt – nämlich den zu unserem Bewerbungsprozess. Dort findest du logischerweise weitere Informationen zu einer Bewerbung bei uns, solltest du Lust auf die Solidmind Group bekommen haben. 🙂 Mehr Infos findest du außerdem auf unserer Jobseite.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.