HR Remote – Unsere Romy stellt sich vor :)

Welcome to the tribe – unsere Remote Interviewreihe geht weiter

Du möchtest wissen wer wir wirklich sind und welche Gesichter, Geschichten und Talente hinter der Solidmind Group stecken? Gerne stellen wir dir unser Remote Team in der Interviewreihe “Welcome to the tribe” vor! Egal ob schon länger dabei oder erst seit kurzem mit uns auf der Reise: Jedes Talent hat seinen ganz individuellen Erfahrungsschatz rund um die Solidmind Group, Remote Work und die eigene Lebensgestaltung à la bold, kind und free. Weiter geht es heute mit Romy Böhme – sie arbeitet bei uns im HR und in ihren Zoom Calls scheint meist gerne die Sonne. Was Romy an ihrer Remote Arbeit schätzt und wie sie neue Kollegen unterstützt erfahrt ihr in diesem Interview.

Seit wann bist du bei uns und warum hast du dich für einen Remote Job entschieden? 

Ich bin seit Juni 2020 bei der Solidmind-Family. 🙂 Ich habe mich ganz bewusst für einen Remote Job entschieden, um meine Reiselust, den Drang nach Freiheit und Selbstbestimmtheit mit meinem Job zu verbinden.   

Wozu nutzt du die gewonnene Orts- und Zeitflexibilität für dich persönlich?  

Auf Korfu gibt es flauschige Kollegen

Ich nutze die Ortsunabhängigkeit vor allem, um den warmen Temperaturen und der Sonne hinterher zu reisen und gerade grauem Wetter in Deutschland ab und an zu entfliehen. Den Spätsommer und Herbst letztes Jahr habe ich bspw. Wochenweise auf Korfu verbracht und mich dort sehr wohl und zu Hause gefühlt. Gerade bin ich in Mexico und möchte gern zukünftig auch weiterhin meiner Abenteuerlust nachgehen, fremde Länder entdecken, soweit es möglich ist. Außerdem nutze ich die zeitliche Flexibilität, um meinen Tagesablauf individuell nach meiner Tagesform zu gestalten. Insgesamt hat sich für mich persönlich mit der Remote Arbeit mein Lebensgefühl komplett geändert und ich spüre eine innere Zufriedenheit und Balance.  

Was sind deine Aufgaben bei uns?

Ich arbeite bei der Solidmind Group im HR, neben alltäglichen HR-Aufgaben schreibe ich neue Stellen aus, kommuniziere mit den Bewerbern, führe Bewerbungsgespräche mit den jeweils Verantwortlichen aus dem Team – kurz gesagt ich begleite den Bewerberprozess bis zur Einstellung und bin dann für das allgemeine Onboarding von neuen Kollegen zuständig.

Wie gestaltest du ein Remote Onboarding

Wir haben einen sehr umfangreichen und durchdachten Onboarding-Plan. Quasi einen Fahrplan, für die ersten Wochen. Während der Zeit werden neue Kollegen mit Infos zum Team, zum Unternehmen, unseren Strukturen aber auch zum Thema Remote Work versorgt. Daneben gibt es noch eine interne Lernplattform – eine Wissensdatenbank, die stetig wächst und auch Infos bereithält. Neben allen Infos ist aber der persönliche Austausch, das connecten mit dem Team und das Vermitteln des Zugehörigkeitsgefühls wichtig. 

In den ersten 6 Wochen treffe ich mich wöchentlich mit dem neuen Team-Mitglied in einem ZOOM-Meeting tausche mich aus und bespreche die Themen aus dem Onboarding-Plan. Am ersten Arbeitstag richten wir zusammen remote alle Tools ein.  

Gerade das erste Onboarding ist immer wieder aufs Neue eine spannende Herausforderung und Geduldsprobe, da die Technik meist ihren eigenen Kopf hat und nie direkt so funktioniert wie sie sollte 😄 

Welche Botschaft möchtest du einem remote Neuling mitgeben? 

Auch wenn es verlockend ist, sofort das Remote-Leben auszukosten und von unterwegs aus zu arbeiten, kann ich sehr empfehlen, sich erstmal in seiner gewohnten Umgebung auf den neuen Job einzulassen, alles kennenzulernen und sich die Zeit zu geben, eine Routine zu entwickeln. Ich war in meiner ersten Arbeitswoche zu Besuch bei meiner Familie und war bedingt durch die ungewohnte Arbeitsumgebung sehr angespannt. Das hat sich geändert – mittlerweile kann ich auch in einem Café sitzen und entspannt meiner Arbeit nachgehen.  

Stets beste Aussichten (P.S.: und ein cooler Tisch oder?!)

Wann stößt du im Alltag mit Remote an Grenzen? 

Wenn das Internet nicht funktioniert oder die Geschwindigkeit nicht ausreichend für störungsfreie ZOOM-Meetings ist. Dann werde ich unruhig. 😳😱 

Was hat dich Remote Work gelehrt? 

Dass die Verwendung von Emojis ein ganz neues Level erreichen kann. 😀  

Wie sah dein Alltag vor einem Remote Job aus und was hat sich durch ihn verändert? 

Vorher habe ich morgens schon unter Zeitdruck das Haus verlassen, bin in die volle U-Bahn gestiegen, immer die Uhrzeit im Blick, um pünktlich am Arbeitsplatz zu sitzen. Habe meine Aufgaben im Büro erledigt bis zum Mittag. Eine Stunde Mittagspause. Schnell etwas gegessen und zurück zur zweiten Arbeitshälfte. Dann der Feierabend und die Frage, wieviel Stunden mir jetzt vom Tag noch übrig bleiben für mich und meine Freizeit. Letztlich habe ich mich immer von der Zeit getrieben gefühlt und dass ich nicht über meinen Tagesablauf frei bestimmen kann. Das hat sich grundlegend geändert. Ich fühle mich entschleunigt und kann meinen Tagesablauf (je nach Terminen) selbst bestimmen.  

Welche Bedenken hattest du anfangs gegenüber einem Remote Job, die sich im Nachhinein als unbegründet erwiesen haben? 

Ich hatte anfangs die Befürchtung, dass es aufgrund der Entfernungen und des nicht permanenten physischen Sehens eventuell keinen richtigen Teamzusammenhalt geben könnte. Dass das Wir-Gefühl fehlt und jeder als Einzelkämpfer von seinem Schreibtisch aus arbeitet. Diese Gedanken haben sich nicht nur als unbegründet herausgestellt. Im Gegenteil! Der Zusammenhalt, die Achtsamkeit und die Herzlichkeit im Team sind riesengroß. Getoppt wird das dann nur noch von unseren Workations, bei denen wir uns dann wirklich alle zweimal im Jahr vor Ort sehen.

Danke Romy für deine Balance und schön dass du bei uns bist <3

Du würdest auch gerne ein Teil der Solidmind Group werden? Schau gerne bei unseren aktuellen Stellenausschreibungen vorbei. Dort hast du auch die Möglichkeit dich in unserem Talentpool zu registrieren. Wir freuen uns auf dich!

 

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