Legal Counsel remote – Unsere Steffi stellt sich vor

Leagal Counsel Steffi Bosch

Welcome to the tribe – unsere Interviewreihe geht weiter

Du möchtest wissen wer wir wirklich sind und welche Gesichter, Geschichten und Talente hinter der Solidmind Group stecken? Gerne stellen wir dir unser Remote Team in der Interviewreihe “Welcome to the tribe” vor! Egal ob schon länger dabei oder erst seit kurzem mit uns auf der Reise: Jedes Talent hat seinen ganz individuellen Erfahrungsschatz rund um die Solidmind Group, Remote Work und die eigene Lebensgestaltung à la bold, kind und free. Weiter geht es heute mit Stefanie Bosch – sie ist unser Legal Counsel und hat nicht nur bei allen Fragen rund um die verschiedensten Paragraphen ein offenes Ohr. Was sich seit ihrem Remote Job in ihrem Alltag verändert hat und wie man eigentlich alle Mitarbeiter in Sachen Datenschutz auf den neusten Stand bringt, erfahrt ihr unter anderem in diesem Interview.

Hi Steffi. 🙂 Seit wann bist du bei uns und warum hast du dich für einen remote Job entschieden? 

Ich bin seit dem 15. Januar 2020 ein Teil der Solidmind Familie. Der Wunsch Remote zu arbeiten ist über die Zeit gewachsen, besonders nach meiner ersten Elternzeit. Nach dem ich wieder in meinen alten “Office Job” zurückgekehrt bin, hatte ich das Gefühl nur noch von Termin zu Termin zu hasten und keine Zeit mehr für zu haben. Durch einige Recherche bin ich dann darauf gekommen, dass es ein paar wenige Arbeitgeber gibt, bei denen es völlig normal ist, Remote zu arbeiten.  

Also habe ich die Gelegenheit genutzt und bin auf die Suche nach einem Remote Job gegangen. 

Wozu nutzt du die gewonnene Orts- und Zeitflexibilität für dich persönlich?  

Wo soll ich da anfangen? Mein Tag ist seitdem entspannter. Einerseits kann ich die alltäglichen Arbeiten einfach in meinen Arbeitstag integrieren und muss nicht warten, bis ich Feierabend habe. Andererseits kann ich, durch die freie Zeiteinteilung auch mal den Vormittag am See genießen und dann am Abend arbeiten. Das entspannt und bringt mir mehr Lebensqualität.  

Ein anderer Vorteil ist, dass mein Mann und ich viel öfter unsere Familien besuchen können, die derzeit an verschiedenen Orten verstreut leben.  Dadurch, dass ich den Laptop einfach mitnehmen kann, ist das kein Problem und gibt mir mehr Zeit mit den Liebsten.

Was sind deine Aufgaben bei uns?

Als Legal Counsel unterstütze ich das Team bei allen rechtlichen Fragen und verantworte den Bereich Datenschutz.  

Schult ihr Mitarbeiter, wenn ihr Remote arbeitet?

Vor allem in den Bereichen Compliance und Datenschutz sind Mitarbeiterschulungen unerlässlich. Hier eröffnen sich uns 2 Wege. Entweder werden Schulungen vor Ort bei unseren zweimal jährlich stattfindenden Workations abgehalten oder in kleinen Gruppen via Zoom.  

Gerade bei den kleineren Schulungen schaue ich darauf, dass ich die Herausforderungen, die sich aus einem rechtlichen Thema für eine Abteilung ergeben, eingehe und diese mit in die Schulung nehmen, damit das Thema greifbarer für die Abteilung wird und nicht nur trockene Theorie ist.  

Welche Botschaft möchtest du einem Remote Neuling mitgeben? 

Dadurch, dass wir uns nicht sehen, ist es wichtig sich mitzuteilen und auch mal das Gespräch mit seinen Kollegen zu suchen. Damit es nicht passiert, dass man sich einsam fühlt.  

Wie dürfen wir uns deinen Arbeitsalltag vorstellen? 

Meinen Tag startet um 6:00. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit der Familie bringt entweder mein Mann oder ich, manchmal machen wir das auch gemeinsam, unsere Kinder in die Kinderbetreuung.  Sobald ich wieder Zuhause ankommen bin beginnt mein Arbeitstag.  

Zuerst strukturiere ich meinen Tag und schaffe ich mir einen Überblick über die Dinge, die es zu erledigen gibt. Dafür checke ich E-Mails und Slacknachrichten, priorisiere meine Tasks und schaue welche Termine anstehen. Danach geht es los 😊  

Da wir zeitflexibel arbeiten habe ich die Möglichkeit wirklich immer dann zu arbeiten, wenn es passt. Und sollte ein Meeting dennoch einmal länger dauern, dann ist es auch kein Thema, dass die Kinder mit dabei sind. Das ist ziemlich cool. 

Wie sah dein Alltag vor einem Remote Job aus und was hat sich durch ihn verändert?

Ein kleines Highlight unserer letzten physischen Workation: Steffis Sohn gab sich die Ehre und unterstütze das Team tatkräftig!

Ich bin vorher morgens um 6 aufgestanden, habe unser Kind fertig gemacht, damals hatten wir “nur” eins, und nach dem Frühstück sind wir zum Kindergarten, der direkt neben der Arbeit lag. Arbeitsbeginn war für mich meist um 8 Uhr, was ich meistens mit einer Punktlandung geschafft habe. Um 14 Uhr habe ich meistens Schluss gemacht und unseren Sohn wieder aus dem Kindergarten abgeholt. Vom Kindergarten dann auf den Spielplatz, mit dem Kopf bei den Dingen, die noch am Nachmittag zu erledigen waren und beim darüber Nachdenken, was es denn am Abend zum Essen geben sollte. Um 16 Uhr langsam nach Hause, damit das Essen vorbereitet werden konnte und dann sobald unser Sohn im Bett war, war nicht mehr viel los.  

Dieser Hürdenlauf hat sich jetzt um 180 Grad gewandelt. Ich bringe morgens unsere Kinder, weg und fahre nach Hause. Meistens räume ich noch schnell die Küche auf und gehe danach an den Schreibtisch, organisiere meinen Tag und meine Termine und schaue auch was Zuhause noch erledigt werden muss. Dann koordiniere ich beides, so dass ich mit der Arbeit fertig bin, wenn die Kinderzeit startet. Auf diese Weise ist der Kopf einfach frei und wenn ich mal nicht mit einem Task fertig bin, dann kann ich das machen, wenn die Kinder schlafen. Das gibt mir enorm viel Zeit zurück, da ich mich besser auf den jeweiligen Moment einlassen kann.  

Was hat dich Remote Work gelehrt?  

Mich hat es gelehrt, dass man auch sehr viel Selbstdisziplin benötigt. Dadurch dass es “immer” möglich ist, zu arbeiten, kann es leicht auch passieren, dass man den Feierabend übersieht.  Wichtig ist daher für mich ein Feierabendritual zu schaffen um so meinen Arbeitstag zu beenden und nicht mit dem Kopf weiterzuarbeiten.  

Welche Bedenken hattest du anfangs gegenüber einem remote Job, die sich im Nachhinein als unbegründet erwiesen haben? 

Anfangs hatte ich ein wenig bedenken, ob man wirklich ein Teamgefühl bekommen kann, wenn man seine Kollegen noch nie vorher gesehen hat. Das hat sich als völlig unbegründet erwiesen. Ganz im Gegenteil ich habe das Gefühl alle zu kennen und mit allen verbunden zu sein und das ganz ohne physischen Kontakt. Wir sind eine richtig kleine Familie.  

Danke für deine Power Steffi und schön, dass du bei uns bist <3

Du würdest auch gerne ein Teil der Solidmind Group werden? Schau gerne bei unseren aktuellen Stellenausschreibungen vorbei. Dort hast du auch die Möglichkeit dich in unserem Talentpool zu registrieren. Wir freuen uns auf dich!

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