Workation mit doppelter Mitarbeiterzahl – Was hat sich verändert und was ist gleich geblieben?

Unsere letzte Frühjahrs-Workation haben wir noch mit 8 Mitarbeiter ausgerichtet. Ein halbes Jahr später stand die Herbst-Workation vor der Tür und SOLIDMIND wuchs innerhalb kurzer Zeit auf 15 Teammitglieder. Wie immer wachsen auch wir als Workation-Organisatoren mit der Entwicklung von SOLIDMIND mit und standen nun natürlich vor völlig neuen Herausforderungen. In diesem Artikel nehmen wir dich mit auf einen Rückblick unserer kürzlich stattgefundenen Workation im Allgäu. Was hat sich durch die doppelte Mitarbeiterzahl verändert? Und was war auch mit dieser Teamgröße nach wie vor problemlos möglich?

Was hat sich verändert?

Kein Team-Appartment, sondern ein Seminarhaus ?

Mit der Locationsuche hat die Challenge natürlich direkt angefangen. Wir haben bereits ziemlich schnell gemerkt, dass wir uns auch räumlich eine große Portion vergrößern dürfen, wenn wir weiterhin eine so tolle und produktive gemeinsame Zeit verbringen möchten. Und so haben wir uns dazu entschieden uns nach einem Seminarhaus umzusehen, welches sowohl für gemeinsame Workshops, als auch für private Zeit genügend Raum hergibt. Et voilà:

Heraus kam ein wunderschönes Seminarhaus im Allgäu, eingebettet in die bergige, herbstliche Landschaft. Die Unterkunft war wahrlich ein absoluter Glücksgriff und hat exakt das erfüllt, was wir benötigten: Ein großer Seminarraum mit perfekter Ausstattung für gemeinsame Workshops und Vorträge, eine gemütliche Stube fürs Beisammensein in den Pausen und Abendstunden, genügend Schlafzimmer zum Rückzug, ein großes Foyer mit verschiedenen Plätzen zum Arbeiten, eine Küche, die kaum Wünsche offen ließ und eine traumhafte Umgebung, um auch zwischendurch an der frischen Luft den Kopf frei zu bekommen. All das an einem Ort vereint – ein Traum ?.

Unser Lager + der erste teil-remote Mitarbeiter

Wie wir hier im Blog bereits verkündet haben, haben wir seit diesem Sommer den ersten standort-gebundenen Mitarbeiter. Dies hatte natürlich auch Auswirkungen auf den Ort der Location und so haben wir uns dazu entschieden diese in unserer Firmenheimat im Allgäu auszurichten. So konnte auch unser Logistiker bei fast allen Sessions dabei sein und ein weiterer Pluspunkt war: Das ganze Team hat die eigenen Lager-Räumlichkeiten und die Firmenheimat endlich nicht nur virtuell, sondern auch live und in Farbe kennengelernt ?.

Intensivere Vorbereitung der Sessions

Die Themen, die wir während der Workation erarbeiten möchten, hatten wir auch bisher immer schon im Vorfeld definiert. Dazu lädt unser Team Happiness stets 6 Wochen vor der Workation jeden einzelnen Mitarbeiter zu einem persönlichen ZOOM-Gespräch ein und definiert so die wichtigsten Themen für die Workation-Agenda. Mit einem gewissen Rahmenprogramm stand der Ablauf der Workation also schon immer fest. Aber: Die Inhalte und Methoden, wie wir die Themen erarbeiten, hatten wir bisher immer erst während der Workation besprochen. Mit 15 Leuten brauchten wir auch hier mehr Struktur ? und so war dieses Herbst-Treffen die mit Abstand vorarbeitungs-intesivste Workation. Wir haben die einzelnen Sessions mit externen Coaches, Vorab-Fragebögen und zahlreichen internen Calls Stück für Stück zusammengestellt und sind dadurch mit einigen Lösungsansätzen und Werkzeugen für die jeweiligen Themen in die Slots gestartet. Natürlich haben wir an vielen Stellen den Diskussionen und Themen auch mal freien Lauf gelassen, aber gewisse Dinge vorbereitet in der Hinterhand zu halten, hat die Workation-Ergebnisse um ein großes Stück vorangebracht.

Impulsvorträge und Workshops von Kollegen

Mit der intensiven Vorbereitung jeder einzelnen Session ging eine weitere Neuheit auch einher: Die Moderation und Präsentation der einzelnen Themen wurde auf mehreren Schultern aufgeteilt. Jeder, der etwas einbringen wollte, hat eine Bühne bekommen und durfte Impulse, Vorträge und Workshops halten. So konnte jeder einmal gesehen und gehört werden und hatte die Chance Impulse einzubringen, für die im virtuellen Team-Alltag oft die benötigte Zeit und Aufmerksamkeit fehlt. Wieder einmal haben wir gemerkt welche Talente und Stärken bereits in den eigenen Reihen vorhanden sind, einfach toll ?.

Was ist gleich geblieben?

Genügend Mittagspausen und Freizeit

Auch wenn es mit 15 Mitarbeiter natürlich noch mehr Themen zu besprechen gab, als mit der Hälfte an Kollegen, haben wir an einem Ansatz festgehalten: Jeden Tag genügend Freizeit und Pausen einzuplanen. Schließlich sollte auch dieses Treffen wieder einer gewissen Entspannung und persönlichen gemeinsamen Zeit dienen. Auch dieses Mal hat sich dieser Ansatz absolut bewiesen und die Kreativität für die Sessions definitiv unterstützt. Erst Recht in dieser traumhaften Lage:

Ausflüge und eine tolle Zeit mit familiärem Charakter

Wir können es nicht oft genug betonen: Der rasante Mitarbeiterschub in diesem Sommer hatte nicht im geringsten eine Auswirkung auf unseren familiären Teamspirit. Im Gegenteil: Die Familie wächst, wird bunter und stärker, erzählt noch mehr Geschichten und erlebte auch in dieser Workation wieder so manche gemeinsame Highlights. Von Ausflügen über gemeinsame Partynächte, von Koch-Sessions bis hin zu sportlichen Workouts und tollen Gesprächen bei einem Gläschen Wein. Nach dieser Workation sind wir definitiv richtig gefestigt und bereit für den nächsten Mitarbeterwachstums-Schub ?.

And last but not least: Wir sind alle immer noch ein bisschen bluna ?

Natürlich wurden wir etwas größer, professioneller und eventuell auch ein Stückchen seriöser. Aber eben halt nur ein Stückchen. ? Der Spirit und diese leichte Nuance an Verrücktheit ist einfach immer noch so wie zu Beginn der Firmengeschichte. Und daran wird sich auch nie etwas ändern, das haben wir uns alle fest versprochen.

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