Lagerlogistik teil-remote? Unser Alex stellt sich vor

Im Sommer diesen Jahres haben wir uns dazu entschlossen, die Lagerlogistik unserer Waren in die eigenen Hände zu nehmen. Hierzu benötigten wir natürlich tatkräftige Unterstützung und gebündeltes Know How am Standort. Unser neuer Kollege Alex hat das Management rund um das Lager in unserer Firmenheimat übernommen und hält seither vor Ort die Stellung. Als erster Teil-Remote Mitarbeiter gewährt auch er Einblicke in seinen Arbeitsalltag bei SOLIDMIND:

Alex, seit wann bist du bei uns und was sind deine Aufgaben bei uns? 

Meine Zeit bei SOLIDMIND hat am 01. August 2019 begonnen. Seit diesem Zeitpunkt bin ich damit beschäftigt das neue Lager in Form zu bringen, sodass wir so schnell wie möglich mit dem Versand unserer Produkte beginnen können. 

Wie dürfen wir uns deinen Arbeitsalltag vorstellen? 

Ich beginne täglich zwischen 7 – 8 Uhr. Das kommt auch darauf an, ob ich im Home-Office bleibe oder ins Lager fahre – momentan bin ich da noch flexibel. ?
Zuerst lese ich die eingegangenen Mails.  Wenn das getan ist, mache ich mich step by step ans Daily Business: Pakete packen und verschicken, Retouren bearbeiten, Bestände checken und gegebenenfalls Bestellungen abschicken. 

Auch das Teil-Remote-Modell bietet ja weitaus mehr Freiheiten als du zuvor hattest. Wozu nutzt du die gewonnene Orts- und Zeitflexibilität für dich persönlich?  

Um mich morgens nicht aus dem Bett quälen zu müssen (ich stell mir keinen Wecker mehr?). Aber auch mittags kann ich mal mit Freunden einen Kaffee trinken gehen oder andere Termine wahrnehmen, was mit Regelarbeitszeiten nie möglich wäre. 
Und um ehrlich zu sein, gibt es auch hin und wieder ein Powernap in der Mittagspause. ?

Welche Bedenken hattest du anfangs gegenüber der Zusammenarbeit mit einem Remote Team, die sich im Nachhinein als unbegründet erwiesen haben? 

Ich dachte, dass ich mich im Lager sehr alleine und vergessen fühlen würde, aber durch unsere täglichen virtuellen Cycles und Calls fällt es mir sehr leicht den Kontakt zu allen zu pflegen. Mir ist es sehr wichtig meine Kollegen zu sehen (auch wenn es nur am Bildschirm ist). 

Wie sah dein Alltag vor dem Teil-Remote Job aus und was hat sich durch ihn verändert? 

Der Arbeitsalltag war eigentlich immer ähnlich. Um 5 Uhr hat der Wecker geklingelt und um 6 Uhr habe ich jeden Tag angefangen. 
Mit der Zeit wurde es einfach ein Routineablauf und das war nach meiner Meisterschule nicht das, was ich mir erhofft habe. Aber: um 14.45 Uhr hatte ich stets Feierabend. ?
Jetzt kann ich mir meine Arbeitszeit selbst einteilen, bin jeden Tag fit, gut gelaunt und es macht mega Spaß. Ich kann mein ganzes Wissen einbringen und übe die Arbeit aus, die ich mir gewünscht habe. Dafür an einigen Tagen auch gerne etwas länger als 14.45 Uhr. ?

Was ist dein wichtigstes Equipment? 

Mein wichtigstes Equipment ist mein Laptop und mein Handy, ohne das wäre die Arbeit und der ständige Austausch mit meinen Kollegen nicht möglich. 

Think Big: Wenn du unser Lager eines Tages komplett ortsunabhängig steuern könntest: Von welchem Ort aus würdest du das am liebsten tun? ?  

Aus einem Penthouse in Abu Dhabi (nur im Winter).? Ansonsten würde ich verschiedene Standorte wählen. Ich bin noch jung und will viel von der Welt sehen.?  

Welche Botschaft möchtest du einem Remote Neuling mitgeben? 

Genieße die Unabhängigkeit, fühle die Freiheit und das Vertrauen der Kollegen und ich verspreche dir: Die Arbeit macht so Spaß, dass du über dich hinauswachsen wirst und Seiten an dir entdeckst, die du bisher nicht gekannt hast. 

Vielen Dank für das Interview Alex ?

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