Rückblick zur SOLIDMIND Workation in Andalusien

Teamwork makes the dream work

Zweimal im Jahr treffen wir uns alle für eine Woche an einem schönen, inspirierenden Ort. Denn: So sehr wir es alle lieben remote zu arbeiten, so sehr genießen wir es auch, uns LIVE und in Farbe zu treffen und Zeit miteinander zu verbringen. Natürlich nutzen wir die Gelegenheit auch immer, um Themen in Ruhe zu besprechen, für die im Arbeits-Alltag oft zu wenig Zeit sind – Feedbacks, Strategien, Optimierungen, u.v.m.

Dieses Mal ging es für uns nach ANDALUSIEN ?

Sun & Fun sollte das Motto sein – leider hat uns Petrus gleich am ersten Tag einen Strich durch die Rechnung gemacht und uns nass-kaltes Wetter beschert. Aus SUN wurde somit erstmal nichts, aus FUN dafür umso mehr. Und gegen Ende der Woche hat sich auch tatsächlich die Sonne endlich blicken lassen ? Dann aber so richtig!

Jede unserer vergangenen Workations hatte bisher ihren ganz eigenen Rhythmus und Vibe. Während das erste Treffen im Jahr 2017 auf Kos noch recht unstrukturiert und spontan ablief, haben wir im Laufe der Jahre viele Erfahrungen gesammelt und die Organisation und Vorbereitung stetig verfeinert. Wir wissen inzwischen ziemlich exakt, welche Voraussetzungen die Unterkunft, die Umgebung und die An- und Abreisen erfüllen müssen und welche Dinge es bei der Erstellung der Wochenplanung zu beachten gibt.

Dennoch war auch dieses Mal wieder Vieles anders. Und Vieles sogar völlig neu.

Was wir uns neu ausgedacht haben und wie sich diese Neuheiten bewährt haben, erzählen wir dir hier nun etwas genauer:

1) Zusammenarbeit mit einem externen Partner

In diesem Frühjahr ist unsere Mitarbeiteranzahl nochmals kräftig angestiegen. Und wie soll es bei einem remote Team anders sein – die neuen Kollegen leben in Amsterdam und auf einer norwegischen Insel und bestehende Kollegen reisen gerade durch Brasilien und Thailand.  Die große Frage war also: Wie kriegen wir alle nur zur gleichen Zeit an die Küste Andalusiens, zu der es auch noch 3 unterschiedliche Flughäfen in der Nähe gibt? Wo finden wir eine Unterkunft, die all unseren Anforderungen in dieser Teamgröße gerecht wird? Unsere Teammanagerin Sandra stand trotz jahrelanger Tourismus-Erfahrung vor einer ziemlichen Challenge. Und so hat sie sich dieses Mal für eine neue Herangehensweise entschieden und einen Partner mit an Bord geholt: Sunny Office. Diese haben die Komplexität einer Workation-Planung bei wachsenden Teams erkannt und ein Geschäft daraus gemacht, indem sie bei der Organisation zur Seite stehen und auch vor Ort unter die Arme greifen. Die Erfahrung mit Sunny Office war einfach nur top, denn die Unterstützung von unserem Local Ricarda bewies sich so einige Male als unbezahlbar. So konnten wir uns alle ganz entspannt auf das konzentrieren, um das es bei der Workation ja eigentlich geht: das Team! ?

Direkt ins Herz geschlossen: Unser Local Ricarda von Sunny Office

2) Weniger SOLIDMIND Sessions, mehr Kleingruppen

Unsere Workations werden immer dazu genutzt, den Themen, die im Alltag manchmal untergehen, mehr Raum zu geben. Mit wachsender Mitarbeiterzahl und Einführung der Abteilungen im letzten Jahr, wurden natürlich auch die Punkte, die es zu besprechen gab, vielseitiger. Somit haben wir ein wenig umstrukturiert.? Allgemeine Dinge wurden nach wie vor im Kollektiv besprochen. Für projektbezogene Themen und Strategiegespräche haben wir hingegen zum ersten Mal zahlreiche Slots für Kleingruppen eingeführt. So konnten die Kollegen, die direkt an einem Projekt beteiligt waren, gezielt einsteigen und Prozesse optimieren.

Am letzten Tag haben wir uns dann zu einer längeren, gemeinsamen Session zusammengetroffen und alles vorgetragen, was in dieser Woche entstanden ist. Ein perfekter Abschluss, der das ganze Team nochmal auf denselben Stand gebracht hat.

Wichtiges Learning allerdings (wir lernen ja nie aus ?): Aufgrund des teilweise miesen Wetters hätten wir hier definitiv mehr Räumlichkeiten zum Arbeiten und Brainstormen benötigt. Fürs nächste Mal gilt es also ein paar Räume in der Nähe in Petto zu haben, damit sich diese Kleingruppen auch bei schlechtem Wetter in einer produktiven und gemütlichen Umgebung aufhalten können.

6) Mehr Freizeiten und Freiräume

Unsere letzten Workations waren immer ziemlich prall getaktet. Schließlich wollten wir ja das Maximale aus der Woche herausholen, wenn wir uns schon so selten sehen. Eine Folge war jedoch immer, dass alle zwar motiviert, aber auch ziemlich ausgelaugt abgereist sind. Dieses Mal haben wir bewusst Puffer und längere Mittagspausen eingeplant und auch deshalb der Woche das Motto SUN & FUN gegeben. Ein gewisser Erholungsfaktor war uns nach einem recht anstrengenden 1. Quartal auch sehr wichtig. Diese Pausen haben sich als sehr wertvoll erwiesen und sie haben sich auch zu einer spannenden Eigendynamik entwickelt: Auch wenn Viele die Freizeit für ein Nickerchen am Pool oder eine entspannende Massage genutzt haben, sind tatsächlich gerade in diesen Freiräumen die spannendsten Ideen und Projekte geboren. Dies hat uns gezeigt, dass wir viel öfter Dinge einfach mal fließen lassen dürfen und gerade bei Kreativitäts- und Brainstormingtagen diese Phasen auch unglaublich wichtig sind.

7) Mehr Verantwortung ans Team übertragen

Bereits seit einer Weile teilen wir einzelne Bereiche, wie Ausflugsgestaltung und Essensplanung, unter dem Team auf. Meistens bilden gerade die Kollegen ein Team, die im remote Alltag nicht allzu viele Berührungspunkte haben. Das haben wir dieses Mal auch wieder gemacht, allerdings die Verantwortungen nochmals ausgeweitet und auch die Wochen- und Themengestaltung untereinander aufgeteilt: Jeder war gefragt, Vieles war geplant, Einiges ist aber auch völlig spontan entstanden. Von Freeletics am Morgen mit Dustin bis hin zu entspannenden Mediationen mit Sandra. Von Kennenlern-Spielen mit Lukas und Melli über moderierte Gruppensessions von Gloria und Fotoshootings mit Johannes. Jeder konnte sich auf seine Art einbringen und der Workation so nochmal ein weiteres Gesicht geben. Auf das Team konnte man sich auch dieses Mal wieder voll und ganz verlassen und heraus kam eine kunterbunte Woche. Eben genauso kunterbunt und vielseitig, wie die SOLIDMIND Familie und ihre Projekte auch sind. ?

Unser Fazit:

Das war sie also, unsere vergangene Workation in Andalusien. Wir haben auch dieses Mal wieder gemerkt: Die Workation wächst mit der Firma mit und entwickelt sich stetig weiter. Die Neuheiten, die wir dieses Mal eingeführt haben, haben sich größtenteils sehr bewährt und der gemeinsamen Woche nochmals einen Extrapunkt verliehen.

Last but not least gilt es auch bei dieser Workation wieder eine Sache hervorzuheben, welche unplanbar war. Welche gar nichts mit der Arbeit als solche zu tun hat, aber letztendlich eine der Wichtigsten ist: Nämlich die zwischenmenschlichen Momente. In dieser Woche wurden wieder einmal neue Kollegen zu Freunden. Und Kollegen, die sich lange Zeit nicht persönlich gesehen haben, genossen es für längere Zeit gemeinsam an einem Ort zu sein. Der Spirit, der in dieser Woche zu spüren war, ist unbeschreiblich und hat auch wieder mal gezeigt, dass wir zu Recht von der SOLIDMIND Familie sprechen. Die Zeit, die plötzlich alle hatten zusammen zu sitzen und bis in die Nacht Gespräche zu führen. Zeit, sich treiben zu lassen, was man sich im Alltag oft viel zu selten erlaubt. Bei der vielen Arbeit, den vielen Zielen und den stetigen Optimierungen für mehr Produktivität und Effizienz sorgen genau diese Momente für das nötige Gegengewicht. Und dienen nach der Workation auch dieses Mal wieder als der wahrscheinlich wichtigste Motor für den SOLIDMIND Team Spirit.  Wir müssten lügen, wenn uns genau diese Momente zurück zuhause nicht ab und zu fehlen würden…

Unsere Workation in Andalusien wurde wieder einmal zu einem Highlight, von dem wir noch lange zehren werden. Mit einem großen Gefühl von Dankbarkeit und unglaublich vielen neuen Zielen und Ideen im Gepäck reisen wir zurück in unser eigenes individuelles remote Leben – welches unterschiedlicher nicht sein könnte. ?

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