Controlling remote? Unser COO Lukas stellt sich vor

Lukas ist seit Stunde Null die rechte Hand von Lars und hat alle Zahlen fest im Blick. Nachdem er die ersten remote Jahre mit ein paar Ausflügen in seinem Campingbus versüßt hat, hat es in mittlerweile nach Südamerika verschlagen. Ja, auch als stellvertretender Geschäftsführer kann man die Firma vom anderen Ende des Erdballs steuern – wie genau sein remote Alltag dort aussieht, erfährst du im Interview ?

Lukas, seit wann bist du bei uns und warum hast du dich für einen remote Job entschieden? 

Januar 2016 – Nach meinem Auslandsjahr wollte ich nicht bei meinen Eltern wohnen und war daher auf der Suche nach einem Job, Bett und Essen. Mein Freund Lars hat mir alles geboten, wenn ich ihm nur bei seiner Buchhaltung für SOLIDMIND helfe. ?Die Position als Stellvertreter von Lars hat sich dann mit der Zeit entwickelt, traf aber exakt meine Berufsvorstellung, die ich nach meinem BWL-Management Studium hatte. 

Wozu nutzt du die gewonnene Orts- und Zeitflexibilität für dich persönlich?  

Für einen ungezwungenen Arbeitsalltag, der dann beginnt und dann endet, wenn ich es für sinnvoll halte. Das ist schon mal sehr viel wert. Den Weg zur Arbeit konnte ich noch nie leiden, insbesondere mit dem Auto im Stau – das fällt ebenfalls weg. Aktuell am Stärksten profitiere ich davon, dass ich mein Freundin über Monate hinweg in Brasilien begleiten kann und in einer völlig fremden Kultur leben darf, ohne mir Gedanken um meine Arbeit machen zu müssen. Ein Traum! Evtl. danach Schweden, USA, Australien? ?

Was sind deine Aufgaben bei uns?  

Organisation, Struktur, Soforthilfe, Beobachtung, Feedbackvergabe, Universaltool.  

Hauptaufgabe ist die Verwaltung von Geld und Ware, beides soll zur rechten Zeit in rechter Menge zur Verfügung stehen. Nebenbei berate ich die Geschäftsführung, übernehme strategische Einzelprojekte und mach mir Gedanken über Prozessoptimierungen, dort wo ich am meisten Potenzial sehe.  

Was ist deine eigentliche Rolle innerhalb der Solidmind Familie? ?  

Man hat mir gesagt „ der Fels in der Brandung“ ? Ich sehe mich als sehr neutralen Punkt, der versucht, möglichst alles realistisch einzuschätzen. Und dann mit Ruhe und Struktur an die Sachen heran geht.

Wie startest du morgens in den Arbeitstag? 

Nicht zu früh, nicht zu spät, am Besten ohne Wecker, relativ leise und gemütlich, sowie mit einer Dusche und einer Tasse Kaffee. Das Bett wird gemacht, der Schreibtisch wird aufgeräumt – vorher geht wenig Anderes. Sobald dieses Ritual gemeistert ist, fahre ich dann gerne direkt auf 120%, bin gut gelaunt und freu mich auf (fast) alles was kommt ? 

Wann stößt du im Alltag mit remote an Grenzen? 

Direkte Sonne + Laptop ist blöd ?und schlechtes Internet ist nervig ohne Ende. Nur ein bequemer Platz macht konzentriertes Arbeiten möglich. 

Wie sah dein Alltag vor einem remote Job aus und was hat sich durch ihn verändert? 

Pünktlich da sein, egal wie es dir geht. Einen Anzug tragen. Unsoziale Aufgaben ausführen, die den größten Mehrwert bei denen hinterlassen, die eh schon genug haben. Verändert hat sich durch den Job bei SOLIDMIND somit Einiges ?

Was hat dich Remote Work gelehrt? 

Kein 8h Job passt wirklich in mein Leben. Aber 10h, die ich selbst festlege, die gehen fast immer. ?

Welche Botschaft möchtest du einem remote Neuling mitgeben? 

Struktur und Organisation ist sehr wichtig. Setze dir klare, erreichbare Aufgaben, Ziele und Deadlines. Belohne dich für die Erfüllung dieser Dinge mit Sachen, die ein normaler Arbeiter nicht tun kann, wie z.B. ein Vormittag im Schwimmbad an einem tollen Sommertag, an dem alle andern im Büro sitzen. 

Prüfe ganz genau, ob du eher eine ruhig Arbeitsumgebung alleine brauchst oder doch besser Menschen um dich herum und ein wenig Bewegung. Teste deine remote Arbeitsweise in Ruhe und probiere dich aus.  

Vielen Dank für das Interview Lukas! ?

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